WD-RFA

Wissenswertes zur Röntgenfluoreszenz

Die Röntgenfluoreszenz (RF) ist eine Analysenmethode zur qualitativen und quantitativen Bestimmung von Elementen etwa ab Magnesium (je nach Geräteauslegung) bis hin zum Uran.
Die Methode ist in der Regel zerstörungsfrei und erfordert demnach oft nur einfache oder gar keine Probenvorbereitung. Gemessen werden kann auf bzw. in oder unter der Oberfläche von Prüflingen, wobei die RFA sowohl bei festen als auch bei flüssigen Proben anwendbar ist.

Ein Haupteinsatzgebiet der RF ist die Messung von Schichtdicken, insbesondere der Nachweis extrem dünner Schichten, wie dies beispielsweise bei der Bandbeschichtung mit höherwertigen Materialien oder extrem dünnen Schichten (z.B. 1-10 mg/m Titan, Zirkon oder dgl.) gegeben ist.

Die Röntgen-Fluoreszenz-Analyse (RFA) unterscheidet sich aber infolge zweier ganz unterschiedlicher physikalischer Verfahren im Gerätekonzept wesentlich:

  1. Die Energie-Dispersive Röntgen-Fluoreszenz-Analyse (ED-RFA) ist im Bereich der Routineanalytik die verbreitetere Methode, da diese technisch weniger aufwendig und ein Gerät daher erheblich kostengünstiger zu realisieren ist. Ein Nachteil aber ist die geringere Empfindlichkeit und niedrigere Selektivität (Auflösung).
  2. Die Wellenlängen-Dispersive Rötgen-Fluoreszenz-Analyse (WD-RFA) erfordert gerätetechnisch einen wesentlich größeren und damit kostenintensiveren Aufwand, bietet aber höhere Sensitivität und kommt in der Nachweisgrenze eher in Bereiche nahe der AAS oder AES.

Angesichts dieser physikalischen Gesetzmäßigkeiten und der Tatsache, daß es in der Elementeanalytik in Sachen Probenvorbereitung kaum vergleichbar Einfaches gibt, möchten wir dieser überlegenen WD-RFA-Methode mit innovativen Ideen und damit deutlich preisgünstigeren Geräten einem neuen Anwenderkreis erschließen.


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